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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz
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Der Glücksbringer


Vom Glücksbringer zum Sicherheitsexperten

Schornsteinfeger bringen Glück: Sieht man den schwarzen Mann oder die schwarze Frau, berührt gar den Besen, wird es ein guter Tag.
Der Schornsteinfeger hat ab dem Mittelalter eine lebenswichtige Bedeutung. Brände von unvorstellbaren Ausmaßen vernichteten in den eng aneinander gebauten Häusern Leben, Hab und Gut der Bewohner. Ursache waren verrußte, weil nicht gereinigte oder nicht ordentlich gebaute Schornsteine. Das Feuer blieb nicht in der Feuerstätte, sondern breitete sich über den brennenden Ruß im Schornstein auf das Haus und weitere Häuser aus. Einige mittelalterliche Städte erließen Verordnungen, damit die Schornsteine gekehrt oder gefegt wurden. Der Schornsteinfeger sorgte für einen sicheren Schornstein und brachte damit Glück für das ganze Haus und seine Bewohner.
Die Tätigkeitsbereiche des Schornsteinfegers haben sich seitdem geändert. Das Arbeitsfeld der Schornsteinfeger umfasst heute Brandverhütung, Sicherheit, Umweltschutz, Beratung.
Im häuslichen und gewerblichen Bereich arbeiten Schornsteinfeger im öffentlichen Auftrag. Gesetze und Verordnungen legen fest, welche Tätigkeiten der Schornsteinfeger in den Häusern ausführt, in welchem Gebiet (Kehrbezirk) der selbständige Bezirksschornsteinfegermeister arbeiten darf und welche Gebühren zu entrichten sind.
Der Bezirksschornsteinfegermeister steht nicht im Wettbewerb mit seinen Berufskollegen oder anderen Gewerken. So sind am einfachsten und wirkungsvollsten die vom Staat durchzuführenden Kontrollen möglich, welche aus Gründen der Feuersicherheit und des Gesundheitsschutzes erforderlich sind.
Die Größe der Kehrbezirke wird regelmäßig durch die Aufsichtsbehörde überprüft. Das kommt einer neutralen Beratung der Hauseigentümer zugute. Der Kunde erhält durch dieses Schornsteinfegersystem Leistungen, die von Haus zu Haus erbracht werden. Dadurch entfallen zusätzliche Wege - das ist sowohl ökonomisch wie ökologisch. Bis vor 40 Jahren war Kohle und Holz der meistverwendete Brennstoff. Die Schornsteinfeger waren zu 95% mit dem Reinigen von Schornsteinen, Rauchrohren und Öfen beschäftigt.
Die Öl- und Gasheizungen wurden weiter entwickelt und parallel dazu gewann der Umweltschutz immer mehr an Bedeutung. Heizungen ließen sich auf Grenzwerte einstellen, die ab 1966 in den alten Bundesländern in Immissionsschutzverordnungen festgeschrieben wurden. Die Überwachung wurde den Schornsteinfegern übertragen, die sich durch Sach- und Fachkenntnis auf dem Gebiet der Feuerungstechnik und die neutrale Stellung am Markt schon damals auszeichneten.
Alle Verordnungen werden seit 1990 für das gesamte Bundesgebiet angewendet.
Die Schornsteinfegerarbeiten "Messen und Überprüfen von Heizungen" nehmen zu, das Kehren ab. War früher die Berufsausrüstung noch auf Fegen und Kehren ausgerichtet, geht heute ohne spezielle Mikroprozessorgesteuerte Mess- und Prüfgeräte mit hoher Genauigkeit und Personalcomputer für die Verwaltung immer größerer Datenbestände für statistische Erhebungen nichts mehr.
Fragen Sie Ihren "Schwarzen Mann", wenn Sie mehr wissen wollen - er informiert Sie gern und bringt auch Ihnen sicherlich viel Glück.

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